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SUMMARY:Worte finden\, Strukturen brechen: Über digitale geschlechtsspezif
 ische Gewalt und die Macht der Sprache
DESCRIPTION:Lesung von Lorena Müllerin und Podiumsgespräch mit Simone Eym
 ann und Gosalya Iyadurai. Moderation: Natalia Widla.\n\nWas\, wenn uns die
  Worte für Gewalt fehlen? Lorena Müllerin geht dieser Frage in ihrem Deb
 üt «In der stärksten Mittagssonne friere ich» nach: Neun wahre Geschic
 hten und ein Essay suchen nach einer Sprache für sexualisierte Gewalt\, d
 ie nicht aus der Perspektive der Täterschaft spricht. An dieser Veranstal
 tung liest sie Ausschnitte aus dem Buch und diskutiert mit Expertinnen aus
  Beratungspraxis und Technologie darüber\, wie wir Gewalt im digitalen Ra
 um benennen können.\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen
  «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» mit dem Fokusthema «digitale geschlec
 htsspezifische Gewalt» statt. \n\nDigitale Gewalt wird nicht nur in digit
 alen Räumen verübt\, sondern auch durch Technologie: Online-Belästigung
 en\, Drohungen\, Hasskampagnen\, die nicht einvernehmliche Verbreitung int
 imer Bilder\, Cyberstalking\, digitale Überwachung oder Kontrolle. Diese 
 Formen der Gewalt betreffen insbesondere Frauen und Menschen\, die aufgrun
 d ihres Geschlechts diskriminiert werden\, unabhängig von ihrem Alter.  \
 n\nFrieda – die feministische Friedensorganisation widmet diesem Thema e
 inen Abend mit drei Perspektiven aus Literatur\, Beratungspraxis und Techn
 ologie. Gemeinsam mit Simone Eymann von Tech against Violence und Gosalya 
 Iyadurai von der Frauenberatung sexuelle Gewalt Zürich geht Lorena Mülle
 rin unter der Moderation von Natalia Widla folgenden Fragen nach:\n\n•	W
 ie finden wir die richtige Sprache\, um Gewalt auch im digitalen Raum zu b
 enennen?\n•	Wie hängt digitale Gewalt mit alltäglichen Gewaltstrukture
 n zusammen?\n•	Was können wir als Gesellschaft tun\, dass unsere Sprach
 e Realitäten widerspiegelt und Betroffene gehört werden?\n\nDenn wer Gew
 alt klar benennt\, macht Strukturen sichtbar und kann der Rape Culture\, i
 n der wir leben\, etwas entgegensetzen.\n\nEintritt frei\, Kollekte für F
 rieda und die Kampagne der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen».\n\nParanoia
  City bietet am Abend einen Büchertisch an. Dort kann das Buch von Lorena
  Müllerin und weitere Bücher zum Thema direkt vor Ort erworben werden.
LOCATION:Zollstrasse 121\, 8005 Zürich
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